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Was in diesem Jahr noch so passierte....
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Frühjahr 2003
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Am 05. Juni ging, wie in der Geschichte schon öfters
passiert, wieder ein heftiges Unwetter über den Orten der Gemeinde Möllern nieder.
Durch die starken Regenfälle in den Abendstunden
kam es zu einer sintflutartigen Überschwemmung des Dorfplatzes in Niedermöllern. Ein Sturzbach aus Schlamm, Geröll und Ästen ergoss sich in den Dorfteich, das Wasser stand stellenweise 30 cm hoch auf der Straße. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Niedermöllern und viele freiwillige Helfer räumten bis in die späten Abendstunden die Schlamm-
massen weg.
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Sommer 2003
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Am 13./14. Juni startete wieder das Dorffest der
Gemeinde Möllern. Begonnen wurde am Freitag mit der traditionellen Flurfahrt der Vermögensgemeinschaft Möllern e.G. und der Abend endete mit Musik, Tanz und einem Lagerfeuer für die Kinder.
Sechs Freiwillige Feuerwehren rückten am Samstag
nach Pomnitz aus. In Gefahr waren nicht Leben oder Hab und Gut, sondern die Kameraden traten zum nicht ganz ernst gemeinten Löschangriff Nass an. Ein kühles Bad mussten dabei zwei Taugwitzer Kameraden nehmen. Sie waren von der Jugend- zur Feuerwehr der Erwachsenen gewechselt und wurden, so will es die Tradition, getauft.
Am Nachmittag folgten ein Volleyballturnier,
gemütliches Kaffeetrinken, jede Menge Spaß beim Quad fahren und an der Kletterstange. Ein weiterer Höhepunkt des Sonnabends war der 1.Reviertag der Pächtergemeinschaften der Jagdgenossenschaft Möllern.
Die Jägerschaft nahm das Dorffest zum Anlass, sich
den Gästen des Festes vorzustellen und über ihre Arbeit zu berichten. Unter dem Motto "Jäger-Partner der Natur" zeigten einige Jagdgenossen die verschiedenen Rassen von Jagdgebrauchshunden sowie Informationstafeln und präparierte Wildtiere.
Bestens organisiert und tatkräftig unterstützt wurde
das Dorffest wiederum durch den Verein "Der Käfig".
Die jungen Leute sorgten für das leibliche Wohl der
Gäste und für die Stimmung am Abend beim Tanz. |
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Eine ungewöhnliche Idee verwirklichten die Einwohner
von Obermöllern am 14. August mit der Premiere ihres
Druschfestes. Wie in den guten alten Zeiten sollten
Mähbinder und Dreschmaschine bei der Ernte noch einmal zum Einsatz kommen. Der Binder hatte bislang ebenso wie die 1947 von der Firma Vetter gebaute Dreschmaschine im Gehöft der Familie Rühlmann gestanden und waren bestens in Schuss.
Die Druschvorführung begann mit einer Dorfrunde des
Lanz-Bulldog mit Eisenrädern und einem Leiterwagen, auf dem die fröhliche Dreschgemeinschaft Platz genommen hatte. Beides wurde kostenlos bereitgestellt von der Firma Hesseland Bad Bibra.
Viele Zuschauer hatten sich bereits am Feldrand
eingefunden und nun ging man tatkräftig ans Werk.
Es wurde per Hand geerntet:
Hauen auf Schwad mit der Bügelsense, abrappen mit
der Sichel, Seile binden und Garben aufstauchen.
Weitergemacht wurde danach mit dem Mähbinder.
Nach einer zünftigen Vesper am Feldrand begann das
Einfahren der Getreidepuppen und das Dreschen mit Bulldog und der Dreschmaschine Vetter, die saubere Arbeit leistete. Dankenswerterweise stellte der Müller der Zettenbacher Mühle den breiten Antriebsriemen zur Verfügung.
Viele der Besucher fühlten sich aufgrund der
farbenfrohen historischen Kostüme und der vorgeführten Arbeiten wieder in Omas Zeiten zurückversetzt. Dazu trug auch der wunderbar mundende Kuchen bei, der am Nachmittag von den fleißigen Frauen angeboten wurde. Für das leibliche Wohl der doch recht zahlreichen Gäste war natürlich während des gesamten Tages gesorgt.
Den Abschluss dieses ersten Druschfestes bildete das
Dreschen des Kornes mit dem Dreschflegel, an dem sich auch die Gäste gern beteiligten.
Als Resümee dieses historischen Tages bleibt
anzumerken, dass einige der Gäste auch ganz gern einmal die modernste Mähdruschtechnik als Gegensatz hierzu in Aktion gesehen hätten.
Vielleicht ein Hinweis für die Initiatoren des hoffentlich
folgenden Druschfestes im Jahr 2004? |
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Herbst 2003
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Wiedereröffnung des Gotteshauses in Niedermöllern
nach der Sanierung |
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Mit einem festlichen Gottesdienst ist am 28.September
2003 die rund 1000-jährige Kirche Sankt Georg in Niedermöllern anlässlich des Erntedankfestes wieder eingeweiht worden.
Das Gotteshaus, das seine Türen nach der Wende wegen
Baufälligkeit hatte schließen müssen, war in den letzten Monaten umfangreich saniert worden durch die Arbeit vieler Helfer und die Unterstützung etlicher Firmen der Region. Damit erhielt Niedermöllern ein Stück Identität der Menschen mit ihrem Dorf und den Werten, die von früheren Generationen geschaffen wurden, zurück.
Für die Kirchengemeinde war es ein ermunterndes und
sehr schönes Zeichen, dass die Wiedereröffnung mit der Taufzeremonie zweier Kinder verbunden werden konnte.
Weiterer Aspekt im Festgottesdienst, an den sich ein
gemeinsames Kaffeetrinken anschloss, war der Erntedank. Die Gaben, mit denen die Kirche herbstlich bunt geschmückt war und die die renovierten Wände sowie das Deckengewölbe besonders zur Geltung kommen ließen, wurden dem Verein Naumburger Tafel übergeben. |